Am Samstag
Abend sind wir müde in Harare angekommen. Obwohl wir mehr als eine Stunde
brauchten, endlich unsere Visa zu bekommen, konnten wir noch den gerade
abreisenden Gästen Hallo sagen . Es war lustig, sich so irgendwo in Afrika zu
treffen. :-)
Nachdem wir uns im GIZ-Haus (deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) eingerichtet hatten, sind wir gleich nebenan in ein Restaurant gegangen. Man stelle sich vor: 3 Europäer in einem chinesischen Restaurant in Afrika umringt von Indern. Aber es war das beste chinesische Essen, das ich je hatte (sorry Paradiesli!).
Nachdem wir uns im GIZ-Haus (deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) eingerichtet hatten, sind wir gleich nebenan in ein Restaurant gegangen. Man stelle sich vor: 3 Europäer in einem chinesischen Restaurant in Afrika umringt von Indern. Aber es war das beste chinesische Essen, das ich je hatte (sorry Paradiesli!).
Am Sonntag
Morgen besuchten wir ein Waisenhaus in Harare. Eine Walliserin hatte dieses in
jahrelanger Arbeit aufgebaut und vor 2 Jahren wurde es fertiggestellt.
Allerdings hat sich die zimbabwische Regierung immer wieder neue Hürden
überlegt, so dass erst seit ein paar Wochen die ersten Kinder dort wohnen.
Leider kann sie ihr endlich vollendetes Lebenswerk nun nicht sehen, da sie seit
einem Jahr mit Bauchspeicheldrüsenkrebs in der Schweiz in einem Spital liegt
(durchschnittliche Lebenserwartung: ½ Jahr).
Auf dem
Gelände dieses Waisenhauses stehen noch 4 volle Container (Kleider, Schuhe,
Betten, (Elektro-)Geräte, ....), die nun von niemandem verteilt werden. Die
leitenden Schwestern sind mit dieser Arbeit überfordert und sind auch nicht
organisatorisch interessiert. Diese Container stehen nun einfach mitten in
einem der ärmsten Länder Afrikas und schimmeln vor sich hin. Es bräuchte
dringendst eine europäische Person, die sich dieser Arbeit annimmt.
Der Heimweg
war trotz den 4.5 Stunden nicht so lang, wie ich es in Erinnerung hatte. Bei
der Autobahnzollkontrolle von Harare habe ich zum ersten Mal in meinem Leben
eine Kalaschnikoff (oder wie man das auch immer schreibt^^) gesehen. Ich hoffe,
dass es für lange Zeit die einzige bleibt. Allgemein merkte man in der Stadt
aber, nebst unzähligen Mugabe-Plakaten, nichts von den kurz bevorstehenden
Wahlen.
Kurz nachdem die Sonne untergegangen war, sind wir in Silveira angekommen. Zum ersten Mal seit langem konnte ich wieder eine Granadilla essen. ;-)
Kurz nachdem die Sonne untergegangen war, sind wir in Silveira angekommen. Zum ersten Mal seit langem konnte ich wieder eine Granadilla essen. ;-)
| Das Waisenhaus in Harare |
| 2 Mädchen im Waisenhaus |
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